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25.11.2013 Ackermann Fahrzeugbau
Auszeichnung für Ackermann
Der Oscherslebener Fahrzeugbauer Ackermann ist im November 2013 mit dem neuen Unternehmerpreis „AURA“ des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet worden, den bislang erst zwei Unternehmen erhielten.

Bei der feierlichen Übergabe würdigte Wissenschafts- und Wirtschaftsminister Hartmut Möllring die Innovationskraft des Herstellers. Ackermann sei ein „Botschafter guten Unternehmertums“ und damit Vorbild. Den Preis nahm Ackermanns geschäftsführender Gesellschafter Thomas Maasberg, der die Leistung als Verdienst aller 140 Beschäftigten bezeichnete, entgegen.

„Bewegung durch Ideen“ heißt der Leitspruch des Unternehmens, das seine Anfänge bis ins Jahr 1850 zurückverfolgen kann. Durch ständige Innovationen und Anpassungen an die sich verändernde Welt hat es der Hersteller mit der roten Firmenfarbe selbst durch die größten Krisen geschafft.

Ackermann prägte den deutschen Fahrzeugbau wie kaum ein anderer. So setzte sich zum Beispiel die von „AF“ entwickelte Metallzellenbauweise als allgemeiner Standard durch. Ebenso das Baukastenprinzip, das individuelle Fahrzeuge in kostengünstiger Serienfertigung ermöglichte. Ackermann war zudem der erste deutsche Hersteller, der Kunststoffverbundplatten in Sandwich-Bauweise zur Isolierung seiner Aufbauten verwendete. Auch entwickelte man die ersten Volumenlastzüge mit Kurzkupplung, um Kraftstoff zu sparen. Und selbst der „Urvater“ aller Zentralachsanhänger stammt von Ackermann.

Noch immer schiebt der Hersteller die Entwicklung voran: Das Unternehmen gilt heute als Spezialist für Leichtbau und Ladungssicherung. Zu den aktuellen Markterfolgen zählt ein extrem leichter Baustoffanhänger mit einteiligem Verbundladeboden, der keine ergänzende Ladungssicherung erfordert. Oder die neuen Transporterzüge, die weniger Diesel verbrauchen und mehr Lasten tragen als die verbreiteten 7,5Tonnen-LKW. Durch die gute Vernetzung zu den wissenschaftlichen Einrichtungen des Landes habe es einen intensiven Wissenstransfer gegeben, so Möllring. „Dieses Erfolgsmodell muss noch stärker ins gesamte Land ausstrahlen“.

Am Firmensitz in Oschersleben in Sachsen-Anhalt fertigt Ackermann jährlich etwa 1000 Fahrzeuge im Wert von 17 Millionen Euro: für universelle Transportaufgaben und speziell für die Möbel-, Bau-, Agrar- und Lebensmittel-Branche. Geliefert werden Serienfahrzeuge und Einzelanfertigungen als Pritsche, Koffer, Kipper, Tieflader oder Spezialkonfiguration. Ackermann setzt mit einer überdurchschnittlichen Ausbildungsquote von acht Prozent auf handwerkliche Qualitätsarbeit, die durch Patente und Zertifikate europaweit abgesichert ist.


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Wirtschaftsminister Möllring und Inhaber Maasberg im Kreis der Beschäftigten
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