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25.09.2013 Ackermann Fahrzeugbau
Neue Logistiklösungen
Innovationspreis für Ackermann

Die Bestätigung kam prompt: Kaum hatte der Oscherslebener Fahrzeugbauer Ackermann seine neuen „Junior-Züge“ mit Durchladung auf der Messe MöLo Mitte September in Kassel vorgestellt, wurden sie dort sogleich mit dem Innovationspreis 2013 prämiert.

Bei den Fahrzeugen handelt es sich um eine Transporter-Anhänger-Kombination: Beispielsweise ein Mercedes-Benz Sprinter mit Kofferaufbau nebst Anhänger mit artgleichem Aufbau. Der Zug mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 7 Tonnen ist mit einer Durchlademöglichkeit ausgestattet, also einem Frontportal mit Überfahrklappe am Zentralachsanhänger. „Junior Heavy-Light 3,5“ nennt Ackermann diese nicht allein für den Möbeltransport gedachte Logistiklösung.

„Der Innovationspreis honoriert den hohen Praxisnutzen“, betonte Ackermann-Geschäftsführer Thomas Maasberg. „Der Zug ist flexibler und kostengünstiger als manch 7,5Tonner“. Diese seien damit durchaus ersetzbar.

Die Fahrzeuge stellen tatsächlich eine ganz neue Option dar. Sie bieten zweimal 4400 mm Ladelänge bei 2400 mm Innenhöhe. Im Maschinenwagen stehen 22,5 m³ Ladevolumen und ca. 1000 kg Zuladung zur Verfügung. Beim Anhänger sind es 22,5 m³ und ca. 2100 kg. Der Abstand zwischen Maschinenwagen und Anhänger beträgt 1450 mm. Wird auf die Durchlademöglichkeit verzichtet, gewinnt der Anhänger 300 kg. Die Einladehöhe beträgt einheitlich 820 mm, beide Kofferaufbauten sind 2150 mm breit und mit Ackermanns patentierter Ladungssicherung ausgestattet. „Gegenüber einem typischen 7,5Tonner gewinnt der Zug mit etwa 5 m³ mehr Volumen und etwa 700 kg Nutzlastvorteil“, bilanziert Maasberg. Der Anhänger kann sogar zusätzlich mit einer 750kg-Ladebühne ausgestattet werden.

Darüber hinaus ergeben sich weitere Vorteile. So hat Ackermann bei einem 120 kW-Sprinterzug mit 3,4 Tonnen Beladung einen Durchschnittsverbrauch von nur 16,1 Litern Diesel auf gemischter Strecke über 4388 km ermittelt. Die Junior-Züge können bereits mit der Führerscheinklasse BE gefahren werden, was vielen Betrieben eine größere Fahrerbasis erschließt. Sie schwimmen im Verkehr schnell und agil mit, sind von Nachtfahrverboten ausgenommen, zahlen keine Maut und passen in die engsten Innenstädte. Durch das Gleichteileprinzip bei vielen Komponenten von Maschinenwagen und Anhänger hat Ackermann zudem den Werkstattservice vereinfacht. Kleinere Fahrzeuge mit weniger Kosten bei mindestens gleicher Leistung, lautete die Konstruktionsvorgabe bei Ackermann. Der Innovationspreis der Möbler zollt dem Erreichten vollen Respekt. Mehr dazu unter www.ackermann-trailers.com im Internet.

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„Erster Junior-Zug mit Durchladung: Mit 8800 mm Ladelänge, 45 m³ Volumen und 3100 kg Zuladung sowie den vielen typischen Transportervorteilen eine echte Alternative für den 7,5Tonner (Foto: Ackermann)“
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